Klimaschutz Blaichach

Der Schutz von Umwelt und Klima in allen unseren Handlungsfeldern sind die größten Herausforderungen unserer Zeit. Deshalb gilt es, dass alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv und verantwortlich auf diese Ziele hinwirken. Nur dann werden wir in der Lage sein, unseren Kindern und Enkeln eine lebenswerte Zukunft zu sichern. 

 

Kontakt Klimaschutzmanager

Herbert Hanser PNG 
Herbert Hanser
Gemeinde Blaichach
Kirchplatz 3
87544 Blaichach 
Telefon: 08321 / 8008-341
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 Check Dein Haus: kostenlose und neutrale Vor- Ort- Beratungen

In 2023 wurden Eigentümer von überwiegend Einfamilienhäusern umfassend nach vorheriger Anmeldung beraten. Alle Beratungsangebote waren vor Ende der Anmeldefrist schon komplett ausgebucht. 
Bei den kostenlosen Vor-Ort-Beratungen, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert werden, kommt die Energieberaterin oder der Energieberater ins Haus und analysiert zunächst die energetische Gesamtsituation der Immobilie. Anschließend erfahren die Eigentümerinnen und Eigentümern, wie der Energieverbrauch gesenkt und gleichzeitig der Wohnkomfort gesteigert werden kann. Auch die Heizungsanlage wird auf ihre Energieeffizienz hin untersucht. Falls gewünscht, wird zudem der Frage nachgegangen, ob der Einsatz erneuerbarer Energien im konkreten Fall wirtschaftlich sinnvoll ist. Auch zu den passenden Förderprogrammen gibt es Informationen. Das Angebot gilt nicht für Ferienwohnungsbesitzer und Beherbergungsbetriebe 
Auch in 2024 soll diese Beratungsaktion wieder stattfinden. Wann man sich dazu anmelden kann, werden wir rechtzeitig in der Gemeindezeitung und auf dieser Internetseite informieren.

 

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Voruntersuchungen zum Energienutzungsplan laufen auf Hochtouren

Machbarkeitstudie für Wärmenetze soll weitere Erkenntnisse bringen – gefördert vom Bund

Derzeit laufen die Voruntersuchungen für den Energienutzungsplan der Gemeinde Blaichach. Die Aufnahme des energetischen Ist-Zustandes ist bereits erfolgt. Bis zum Jahresende werden die Potenziale zur Energieeinsparung und zum Ausbau der erneuerbaren Energien ermittelt und ein konkreter Maßnahmenkatalog erstellt. Darauf aufbauend wird im nächsten Schritt eine Strategie für die zukünftige Energieversorgung entwickelt.

Nun hat das beratende Ingenieursteam des Instituts für Energietechnik der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg Weiden dem Gemeinderat einen ersten Zwischenstand berichtet. Dabei lobten die Fachleute ausdrücklich die sehr hohe Rücklaufquote der „Datenerhebungsbögen zur Energiebedarfsanalyse“, die private Eigentümer, Hotels und Tourismus, Gewerbe und Industrie, sowie die Verwaltung für ihre kommunalen Liegenschaften bis Ende Februar 2023 zurückgesandt haben.

Es wurde nach durchgeführten Wärmeschutzmaßnahmen gefragt, nach der Heizungsanlage und dem Energieträger, nach der Heizungsverteilung, nach der aktuellen Nutzung erneuerbarer Energie und dem durchschnittlichen Energieverbrauch nach Energieträger, sowie nach Investitionsabsichten für Sanierungsmaßnahmen oder zur Erneuerung der Heizungsanlage. Außerdem wurden digitale Geodaten sowie Informationen der Energieversorgungsunternehmen zu den Energieträgern verwendet. Alle Angaben wurden vertraulich behandelt und lieferten zur Erstellung der Ist- Analyse eine sehr gute Datenbasis.

Beim Stromverbrauch im Jahr 2021 zogen das Gewerbe mit 61 Prozent den größten Anteil aus dem Netz, gefolgt von den privaten Haushalten mit 38 Prozent. Kommunale Liegenschaften hatten mit einem Prozent ein unbedeutenden Anteil am Verbrauch. In Blaichach werden 84 % des aus erneuerbaren Energien erzeugten Strom mit Wasserkraft erzeugt, und Fotovoltaik auf dem Dach bereits 15 Prozent Ein Prozent kommt aus Kraft-Wärme-Kopplung.

Betracht man den Wärmebedarf im Jahr 2021 nach Verbrauchergruppen, so haben die privaten Haushalte in Blaichach mit einem Anteil von 74 Prozent den größten Wärmebedarf, mit 44.410 MWh/ pro Jahr. Gewerbe und Industrie folgen mit 24 Prozent (14.144 MWh/a) und die kommunalen Liegenschaften mit zwei Prozent. Dabei haben die fossilen Energieträger Öl (42%) und Erdgas (38%) die größten Anteile für die Deckung des Wärmebedarfs. Der Einsatz von Holz als Energieträger trägt mit 16 % zur Deckung des Wärmebedarfs bei. Heizstrom und Solarthermie wurden zur Wärmegewinnung nur zu je einem Prozent und sonstige Energieträger zu zwei Prozent genutzt.

Mit den gewonnenen Erkenntnissen aus dem Energienutzungsplan soll als Schwerpunktprojekt der Bau von Wärmenetzen untersucht werden. Erste Detailbetrachtungen sind bereits am Laufen und mit potenziellen großen Anschlussinteressenten im Wohngebäudebereich, wie dem SWW und der Bosch Wohnbaugesellschaft, führt die Gemeinde Blaichach erste Gespräche. „Die Thematik ist allerdings komplex und wird in einer Machbarkeitsstudie weiter konkretisiert werden“, so Klimaschutzmanager Herbert Hanser. „Ein Förderantrag dafür wird nun gestellt, die Förderquote beträgt 50 % der förderfähigen Ausgaben“.

 

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Vortragsabend „Einmal saniert- dreimal gewonnen“

Am 25.04.2023 fand im Rahmen der Aktion „Check Dein Haus“ im Vereinshaus des Gebirgstrachten- und Heimatvereins ein Vortragsabend mit dem Themenschwerpunkt Heizungstausch statt. Die zahlreichen Besucher konnten zum Ende des Vortrags von Herrn Brütting (eza) auch Ihre individuellen Fragen stellen. Auf der Internetseite der Gemeinde wird der Vortag im Nachgang für weitere Interessenten zum Download bereitgestellt.

Anschließend stellte sich das Energieteam von Blaichach und seine Projekte den Zuhörern vor. Dazu wurden bereits umgesetzte und geplante Maßnahmen sowie die umfangreichen Arbeitsbereiche vorgestellt. Das Energieteam ist offen für neue Mitglieder und freut sich wenn weitere Personen mitwirken möchten! Bitte bei Interesse um Rückmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die kostenlosen Vor- Ort- Beratungen im Rahmen der Check Dein Haus Aktion sind bereits ausgebucht und werden ggf. im nächsten Jahr wieder angeboten. Alternativ ist es möglich die kostenlose Energieberatung für Ihr Haus von eza zu nutzen. Diese Beratungen werden momentan telefonisch durchgeführt. Bei Interesse bitte direkt bei eza telefonisch anmelden (T: 08321 9602860).

Download:  
PdF  Vortrag - Einmal saniert - dreimal gewonnen -

 

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EZa Infoabend

Flyer für die Veranstaltung Hier.
Pressemmitteilung Hier. 

 

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 Gemeinsamer Energietag von Blaichach und Bad Hindelang

Zu einem Energietag trafen sich die Gemeinderäte der beiden Gemeinden Blaichach und Bad Hindelang am Samstag, 12. November auf Einladung der beiden Bürgermeister dieser Orte. Sie teilen sich seit Jahren einen Energiemanager, der nun Herbert Hanser heißt. (Wir haben ihn bereits vorgestellt) Nach der Begrüßung durch Dr. Sabine Rödel und Christof Endreß ging es im Kurhaus von Bad Hindelang um zwei große Themenblöcke: Zum einen um politische Rahmenbedingungen, Strategien und Planungsinstrumente und zum andern um rechtliche Rahmenbedingungen und die Gründung einer Bürgerenergiegesellschaft (BEG). 
Der Direktor des Bayerischen Gemeindetags referierte über die Erwartungen aus der Politik an die Gemeinden und deren Wertschöpfungsmöglichkeiten. Über einen „Masterplan 100 % Klimaschutz 2022 – 2035“, um Klimaschutz und Klimaanpassung in der Bauleitplanung sprach der Klimaschutzmanager des Landratsamtes Oberallgäu. Den Status Quo und die Ziele des Klimaschutzes von Bad Hindelang und Blaichach beleuchtete Herbert Hanser- Klimaschutzmanager der beiden Gemeinden. Ein Nahwärmenetz aus kommunaler Sicht und der Sachstand kommunaler Wärmeplanung, sowie ein neues Förderprogramm waren ebenso Thema wie der Zustand und Herausforderungen der Stromnetze durch die Energiewende. 
Der zweite Themenblock, der sich um die rechtlichen Rahmenbedingungen und Gründung einer BEG drehte, war prallvoll mit differenzierten Betrachtungen aller möglichen Formen erneuerbarer Energiegewinnung: Wärmesonden, Grundwasserpumpen, Photovoltaik auf Dachflächen, Fassaden und Balkonen. Dabei wurde auch das Baurecht von Freiflächen-Photovoltaikanlagen betrachtet. Die Einspeisung versus Eigennutzung bei kommunalen Gebäuden- samt steuerlicher Überlegungen und Ausbauzielen der Gemeinden auf kommunalen Gebäuden - standen auch auf der Agenda. Interessant auch die baurechtliche Beurteilung von Windenergieanlagen sowie wie Marktmodelle und Organisationsformen einer Bürgerenergiegesellschaft sowie erfolgreich umgesetzte Beispiele.  
In Workshops wurden die Anregungen und Ideen aus den gemeindeübergreifenden Gruppen betrachtet und am Ende Ziele der beiden und Schwerpunkten formuliert, die weiterverfolgt werden sollen. Es ist ein dickes Brett, das in Sachen Klimaschutz gebohrt werden muss.

 Energietag2

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Liebe Bürger/innen und Unternehmer/innen,

Energie muss zu bezahlbaren Preisen, ressourcenschonend, weitgehend aus regionalen Quellen, umweltverträglich und im Einklang mit dem Klimaschutz bereitgestellt werden. 
Wir erarbeiten derzeit einen Energienutzungsplan, um ein Vorbild im Klimaschutz und in der regionalen Energieversorgung zu werden. 
Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, benötigen wir Ihre Mithilfe. Zeitnah schicken wir Datenerhebungsbögen an private Haushalte, Gewerbebetriebe und die Tourismusbetriebe. Auch eine Online-Datenerhebung wird auf einer Homepage ermöglicht. Nähere Informationen erhalten Sie in einem gesonderten Anschreiben.  
Im Energienutzungsplan erfolgt im ersten Schritt eine möglichst detaillierte Aufnahme des energetischen Ist-Zustandes. Darauf aufbauend wird eine Strategie für die zukünftige Energieversorgung entwickelt sowie konkrete Projekte in den Bereichen Energieeinsparung, Energieeffizienz und im Ausbau erneuerbarer Energien aufgezeigt.  
Mit der Erstellung des Energienutzungsplans wurde das Institut für Energietechnik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden beauftragt. Das Projekt wird von der Gemeinde Blaichach begleitet und durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie finanziell gefördert.  
Von den Erkenntnissen dieses Energienutzungsplans können alle Verbraucher vor Ort im Hinblick auf eine effizientere und umweltfreundlichere Energieversorgung profitieren. Auch für Sie können sich durch den Energienutzungsplan interessante Ansätze und Möglichkeiten zur Energieeinsparung und den Ausbau erneuerbarer Energien eröffnen. 
Bitte beteiligen Sie sich an dieser wichtigen Umfrage, damit der Energienutzungsplan bestmögliche Ergebnisse für die Entwicklung einer nachhaltigen Energieerzeugung und Energieversorgung in Blaichach liefert. Ich bedanke mich vielmals für Ihre Unterstützung!

Ihr 1. Bürgermeister 
Christof Endreß

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Ist mein Hausdach für eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung oder Solarthermie geeignet? Eine erste Einschätzung ergibt das Solarkataster für das Oberallgäu.

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Kostenlose Energieberatung für die Bürgerinnen und Bürger Blaichachs! Weitere Infos hier.

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Einfache Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs im privaten Bereich
Durch einfache Maßnahmen kann der Energieverbrauch im privaten Bereich reduziert werden. Um den Verbrauch der Haushaltsgeräte zu ermitteln, verleiht ihnen die Oberallgäuer Energieallianz kostenlos Strommessgeräte. Die Anwendung ist leicht und sehr interessant, spart Energie und schont den Geldbeutel. 
Die Strommessgeräte können in Sonthofen bei der Koordinationsstelle Klimaschutz des Landratsamts Oberallgäu ausgeliehen und abgeholt werden. Bei Bedarf bitte eine E- Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.

Hier noch eine Infografik zum Energiesparen.

Oberallgäuer Energieallianz 
Ein enges Bündnis zwischen Landkreis und Kommunen für den Klimaschutz - das ist die „kommunale Energieallianz Oberallgäu“. Der Landkreis Oberallgäu arbeitet darin mit seinen kreisangehörigen Gemeinden aktiv an der Energie­wende – mit dem Schwerpunkt Energieeffizienz, insbesondere im Wärmebereich. 
Mittlerweile gehören 26 der 28 Kreiskommunen dem Bündnis an und verpflichten sich damit, Energie effizient zu nutzen und möglichst viel erneuerbare Energie einzusetzen. Mehr Infos zur Oberallgäuer Energieallianz: https://www.allgaeu-klimaschutz.de/oberallgaeuer-energieallianz.html

 

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Herbert Hanser
Gemeinde Blaichach
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Telefon: 0 83 21 – 80 08 0
Telefax: 0 83 21 – 80 08 50

mailto:blaichach@blaichach.de

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