Knapp 30 Prozent des Stromverbrauchs in den deutschen Haushalten gehen mittlerweile auf das Konto der Unterhaltungselektronik und Informationstechnik. Neben Fernseher, Multimediaanlage und PC ist dabei der WLAN-Router ein wichtiger Faktor. Im Dauerbetrieb, 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche, haben manche Geräte mit 20 Watt Leistung einen jährlichen Stromverbrauch von bis zu 175 Kilowattstunden. Daher der Tipp, schon beim Kauf eines WLAN-Routers unbedingt auf den Stromverbrauch achten. Auch im Betrieb gibt es Einsparmöglichkeiten – zum Beispiel indem man dem Router, aber auch sich selbst, nachts eine WLAN-Pause gönnt. Viele Router verfügen über eine Zeitschaltfunktion.
Ein weiterer Tipp: unnötige Funktionen am WLAN-Router deaktivieren. Wird zum Beispiel ein Festnetztelefon genutzt, das über die Telefonbuchse und via Kabelanschluss arbeitet, kann in den Router-Einstellungen das DECT-Modul ausgeschaltet werden. Der PC kann per Kabel angeschlossen werden. Zudem sollte man gerade nicht verwendete WLAN-Geräte vom Router trennen. Denn dieser sendet immer wieder kleine Datenpakete an alle verbundenen Geräte, um deren Verfügbarkeit zu prüfen.
Der Tipp wird im Rahmen des EU-Projekts SaveEnergyTogether gefördert. Weitere Infos unter www.saveenergytogether.eu und www.life-deutschland.de .
